Das erste Jahr in meiner Zahnarztpraxis am Löwenplatz ist hervorragend gelaufen und auch sonst geht es mir sehr gut. Dafür bin ich zutiefst dankbar. Wie das mit meinen Fastenkuren zusammenhängt, erfahren Sie in diesem persönlichen Blogartikel.
Die Zeit rast, nicht wahr? Nun bin ich schon seit über einem Jahr in meiner wunderschönen Praxis am Löwenplatz und habe mich sehr gut eingelebt. Mein Team ist super und wir bekommen tolle Rückmeldungen von unseren Patientinnen und Patienten. Es läuft wirklich hervorragend und ich bin sehr, sehr dankbar dafür.
Fastenkur ab dem 1. November
Dankbar bin ich auch, dass es mir und meiner Familie so gut geht – auch gesundheitlich. Damit das so bleibt und ich es stets im Bewusstsein behalte, faste ich zweimal pro Jahr. 6 Wochen vor Ostern und knapp 8 Wochen vor Weihnachten. Am 1. November starte ich wieder. Es geht mir dabei nicht ums Abnehmen, sondern darum, den Organismus zu reinigen. Dass Zucker nicht gesund ist, ist allgemein bekannt. Das sehe ich als Zahnärztin jeden Tag. Zudem belegen wissenschaftliche Studien, dass Krankheiten wie Alzheimer und Diabetes mit Zuckerkonsum zusammenhängen.
Die ersten Tage sind hart
Offen gesagt: Vor den ersten Tagen der Fastenkur habe ich Respekt, denn ich weiß, dass sie anstrengend sein werden. Mein Körper fühlt sich dann an wie auf Entzug – zumindest stelle ich mir den so vor. Ich habe Kopfschmerzen und teilweise erhöhte Temperatur. Ist diese Phase jedoch überstanden, fühle ich mich unglaublich energiegeladen, leistungsfähig und fit. Das motiviert mich ungemein.
Wie sieht ein Fastentag bei mir aus?
Ich starte mit einem halben Liter Zitronenwasser auf nüchternen Magen. Dazu etwas Himalaya-Salz oder keltisches Salz, um meinen Körper mit Mineralstoffen zu versorgen, zum Beispiel mit Magnesium. Danach trinke ich einen halben Liter frisch gepressten Selleriesaft. Mittags esse ich eine warme Mahlzeit, die aus einer Brühe (Hühnchen oder Rind) und einem Salat besteht. Besonders gut schmecken mir Kichererbsen und Linsen zusammen mit viel frischem Gemüse. Abends trinke ich dann noch einmal eine Tasse Brühe. Zum Nachtisch gibt es statt einer kleinen Süßigkeit immer eine Handvoll Nüsse. That’s it! Für mich hat es sich nach einigem Ausprobieren bewährt, das Essen am Wochenende vorzukochen und portionsweise in Gläser abzufüllen.
Worauf verzichte ich? Was ist wichtig?
Wie schon gesagt, ist Zucker während meiner Fastenzeit tabu – auch Fruchtzucker. Deswegen esse ich kein Obst. Meinen Blutzuckerspiegel messe ich regelmäßig und habe ihn somit immer im Blick. Außerdem verzichte ich auf Kohlenhydrate, das heißt es gibt keine Nudeln, kein Brot, kein Getreide und keine Kartoffeln. Kaffee, Alkohol und Molkereiprodukte sind in der Zeit ebenfalls von meinem Speiseplan gestrichen. Wichtig ist eine ausgewogene Mischung aus Proteinen und Fett sowie Vitaminen und Ballaststoffen durch Gemüse. Viel Flüssigkeit ist ebenso wichtig. Ich trinke etwa 8 bis 9 Gläser Wasser pro Tag, dazu immer ein bisschen keltisches Salz.
Ein- und ausschleichen aus der Fastenzeit
Schon ein paar Tage vor der Fastenzeit stelle ich meine Ernährung auf leicht verdauliches Essen um, damit mein Körper sich langsam daran gewöhnt. Und auch nach den Wochen des Fastens belaste ich meinen Organismus nicht gleich mit einem üppigen Weihnachtsessen. Die Devise lautet: Weniger ist mehr.
Mein Fazit: Fasten hat viele positive Effekte. Ich entgifte meinen Körper, bin nach ein paar Tagen leistungsfähiger und voller Energie und behalte im Bewusstsein, gut mir mir und meinem Körper umzugehen.