Weisheitszähne, die letzten Zähne, die bei den meisten von uns zwischen dem 16. und 25. Lebensjahr durchbrechen, machen oft mehr Probleme als dass sie Nutzen bringen. Warum ist es notwendig, Weisheitszähne zu entfernen? Wie läuft die Behandlung ab? Was sollten Sie nach dem Eingriff beachten? In diesem Blogartikel gebe ich Ihnen einen umfassenden Überblick über die Entfernung von Weisheitszähnen und wie wir in unserer Zahnarztpraxis am Löwenplatz dafür sorgen, dass der Eingriff so schmerzfrei wie möglich verläuft.
Warum müssen Weisheitszähne entfernt werden?
Weisheitszähne verursachen bei etwa 80 Prozent der Menschen Probleme. Da stellt sich die Frage: Warum haben wir sie dann überhaupt? Bei unseren Vorfahren war das ganz klar: Ihre Kiefer waren aufgrund der Ernährung und des intensiveren Kauens größer, sodass alle 32 Zähne problemlos Platz fanden. Heute ist unsere Nahrung wesentlich weicher und wir müssen weniger kauen, weswegen unsere Kiefer nicht mehr so stark ausgeprägt sind. Platzmangel ist die Folge.
Sie fragen sich, ob es notwendig ist, Ihre Weisheitszähne zu entfernen oder ob überhaupt welche bei Ihnen angelegt sind? Machen Sie einen Termin bei uns aus. Wir klären das.
Platzmangel im Kiefer
Bei vielen Menschen ist der Kiefer zu klein, um alle 32 Zähne aufzunehmen. Weisheitszähne, auch Dritte Molaren genannt, finden häufig keinen Platz und können benachbarte Zähne verdrängen. Das kann zu Schmerzen und Zahnfehlstellungen führen.
Entzündungsgefahr und Karies
An die Weisheitszähne kommt man nicht gut heran, da sie im hinteren Teil des Mundraums liegen. Daher sind sie wirklich schwer zu reinigen. Dies erhöht das Risiko für Karies und Entzündungen des Zahnfleisches. Und Sie können es sich denken: Auch das kann zu Schmerzen und weiteren Komplikationen führen.
Schief liegende Weisheitszähne
Wenn ein Weisheitszahn schief im Kiefer liegt, kommt es häufig vor, dass er gegen den benachbarten Backenzahn drückt. Schmerzen und ein langfristig geschädigter Backenzahn sind die Folge. Dies kann nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch den Backenzahn langfristig schädigen.
Die Behandlung in unserer Zahnarztpraxis: Schritt für Schritt
Gleich vorweg und um Ihnen die Angst vor dem Eingriff zu nehmen: Das Ziehen von Weisheitszähnen gehört für uns zum Alltag. Unser Team tut alles, damit Sie sich wohlfühlen. Der Ablauf ist völlig unkompliziert: Sie melden sich bei uns, wir schicken Ihnen ein Angebot über die Kosten und wenn Sie dem zustimmen, vereinbaren wir einen Termin. So geht es dann weiter:
1. Ausführliches Beratungsgespräch
Zu Beginn steht erst einmal umfassendes Beratungsgespräch. Wir klären Sie über den Eingriff auf und beantworten alle Ihre Fragen. Wer uns kennt, weiß: Ängste und Bedenken nehmen wir ernst und gehen individuell darauf ein.
2. Anfertigung eines Röntgenbildes
Um die genaue Lage der Weisheitszähne zu bestimmen, fertigen wir ein Panorama- oder 3D-Röntgenbild an. Dank modernster 3D-Röntgentechnologie können wir die Nervenbahnen, Kieferhöhlen und die Knochenstruktur bis ins kleinste Detail sehen. Das hilft uns bei der Planung und minimiert die Verletzungsgefahr.
3. Wahl der Betäubung
Für die Weisheitszahn-OP ist in der Regel eine lokale Betäubung ausreichend. Wenn alle vier Weisheitszähne gleichzeitig entfernt werden sollen, ist eine Vollnarkose die angenehmste Lösung. Auch für ängstliche Patienten eignet sich diese am besten. Dank unserer Erfahrung mit Angstpatienten sind Sie bei uns in besten Händen – unabhängig von der gewählten Betäubungsmethode.
4. Der Eingriff
Sobald die Betäubung wirkt, werden die Weisheitszähne entfernt. Befinden sich die Zähne noch im Kieferknochen, müssen Schleimhaut und Knochen zuerst abgetragen werden. Dank moderner Verfahren und unserer Expertise verläuft der Eingriff schmerzfrei und schonend.
5. Nachsorge
Schmerzmanagement
Nach dem Entfernen der Weisheitszähne kann es zu leichten Schmerzen und Schwellungen kommen. Wir verschreiben Ihnen geeignete Schmerzmittel und geben Ihnen Kühlpacks mit nach Hause, um die Schwellung zu minimieren.
Hygiene
Es ist wichtig, den Mundraum sauber zu halten, um Infektionen zu vermeiden. Wir empfehlen, den Mund vorsichtig mit einer antiseptischen Lösung zu spülen.
Ernährung
Verzichten Sie in den ersten Tagen auf feste und heiße Speisen. Pürierte Kost und kühle Getränke sind ideal, um den Heilungsprozess nicht zu stören.
Ruhe und Schonung
Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich zu erholen. Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen und legen Sie regelmäßig Ruhepausen ein.
Kontrolltermine
Wir vereinbaren mit Ihnen einen Nachsorgetermin, um den Heilungsverlauf zu kontrollieren und eventuelle Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Sie haben Fragen? Sie möchten mehr über den Eingriff erfahren? Wir freuen uns auf Ihren Anruf.