Mit den eigenen Zähnen alt werden? Gute Idee.

Ganz ehrlich: Beim Thema Alter denken wir an Falten, graue Haare, schlaffere Haut. Aber an Zähne? Eher nicht. Dabei nagt auch an ihnen der Zahn der Zeit – sorry, der musste sein. Man merkt es zum Beispiel daran, dass es beim Glaceessen plötzlich zieht, das Zahnfleisch schneller blutet oder eine alte Füllung komisch sitzt.  In diesem Blog schauen wir darauf, was mit Zähnen und Zahnfleisch im Lauf der Jahre passiert: ab 30, 40, 50. Und noch wichtiger: Wir zeigen dir, wie du mit deinen Zähnen möglichst entspannt alt wirst. Klingt gut, oder? Ist es auch.

Ab 30: Da tut sich was …

Mit 30 macht man sich keine Gedanken. Die Zähne tun nicht weh, alles gut. Genau das ist der Haken. Vieles beginnt nämlich unbemerkt: etwas mehr Zahnstein, empfindlichere Zahnhälse, Zahnfleischbluten beim Putzen.

Typisch ist:

  • Zahnhälse reagieren plötzlich auf Kälte.
  • Das Zahnfleisch blutet schneller als früher.
  • Alte Füllungen werden brüchig.
  • Stress zeigt sich im Kiefer durch Pressen, Knirschen oder Verspannungen.

Das klingt erst einmal unspektakulär. Ist es oft auch. Nur solltest du das kontrollieren lassen.
Der Vorteil: In dieser Phase können wir vieles in den Griff bekommen. 

Ab 40: Alte Baustellen ploppen auf

Mit 40 melden sich Dinge zurück, die man längst abgehakt hatte. Eine Krone sitzt irgendwie nicht mehr so ideal. Zwischen den Zähnen bleibt schneller etwas hängen. Das Zahnfleisch nimmt Beläge übler als früher.

Auch die Zahnfarbe verändert sich. Kaffee, Tee, Rotwein, Säuren und der natürliche Abrieb hinterlassen Spuren. Bitte komm jetzt nicht auf die Idee, die Zähne mit einer Wunderzahnpasta aus dem Drogeriemarkt zu schrubben! Zu harte Zahnbürsten oder zu viel Druck machen Zahnhälse nur empfindlicher – und die Zähne garantiert nicht heller. 

Hier lohnt sich professionelle Unterstützung. Kontrolle, Dentalhygiene, Beratung – schon erledigt.

Ab 50: Mundgesundheit und Körper sind unzertrennlich

Spätestens ab 50 zeigt sich noch deutlicher, wie eng Mundgesundheit und allgemeine Gesundheit zusammenhängen. Medikamente können den Speichelfluss verändern. Ein trockener Mund nervt und erhöht das Kariesrisiko, weil Speichel schützt, spült und Säuren abpuffert. Fehlt er, haben Bakterien leichteres Spiel.

Auch Diabetes, hormonelle Veränderungen – ja, ihr lieben Frauen, die Wechseljahre! –  oder bestimmte Therapien können Zahnfleisch und Schleimhäute beeinflussen. Dazu kommen Kronen, Brücken, Implantate oder anderer Zahnersatz. Sie leisten viel, brauchen aber Pflege und Kontrolle. Einfach einsetzen und nie wieder darüber nachdenken? Schön wär’s!

Bitte mach einen Termin aus, wenn …

  • dein Zahnfleisch regelmässig blutet.
  • ein Zahn plötzlich empfindlicher reagiert.
  • du öfter einen trockenen Mund hast.
  • sich beim Kauen etwas anders anfühlt.
  • eine Füllung, Krone oder Brücke ungewohnt sitzt.

Viele Veränderungen sind harmlos. Aber melde dich lieber einmal zu früh als später zu denken: Hätte ich mal! Genau darum geht es bei professioneller Vorsorge: kleine Dinge erkennen, bevor sie gross und unangenehm werden. Dann stehen die Chancen gut, dass du noch lange mit deinen eigenen Zähnen kaust, lachst und Glace isst.

Unser Team
Euer Team in der Zahnarztpraxis am Löwenplatz

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Liebe Patientinnen und Patienten,

 

vom 10. bis 24. Juli mache ich Urlaub. 

Die Dentalhygiene findet in dieser Zeit wie gewohnt statt. 

Auch telefonisch ist die Praxis  erreichbar.

Ab dem 27. Juli bin ich wieder persönlich für Sie da.

Ihre 

Sara Riedweg